Mainzer Wissenschaftsstiftung
 

Geförderte Projekte 2016:

Dezember 2016:

Unterstützung des Vereins Banglakids e.V.:

Vor sechs Jahren wurde der Verein "Banglakids e.V. - Zukunft für Bangladesch" gegründet. Mit dem klaren Ziel, Schulen für jedes Kind in Bangladesch, startete das Team 2010 mit 25 Kindern und stellte schnell fest, das die geförderten Kinder sehr ehrgeizig lernen und ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. Mittlerweile werden 16 Schulen unterstützt.

Link zu Banglakinds e.V. 

Wir freuen uns über den starken Erfolg des Vereins und unterstützen das Team sehr gerne mit 3.000,00 EUR.


November 2016:

Förderzusage für die Universitätsmedizin Mainz - Zentrum für Kardiologie: 

"Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen wie die Pest und die Cholera." (Robert Koch)

Mit den geplanten Projekten soll untersucht werden inwieweit durch Lärm die Bildung freier Sauerstoffradikale in den Gefäßen stimuliert wird. Zu diesem Zweck wurde ein vorklinisches Modell entwickelt, wo man in der Tat einen hohen oxidativen Stress in den Gefäßen von Fluglärm exponierten Tieren nachweisen konnte. Das Manuskript wurde aktuell zum European Heart Journal eingereicht und ist im Reviewprozess:

Link zum Manuskript

Prof. Münzel und sein Team vom Zentrum für Kardiologie 1 der Universitätsmedizin Mainz planen mit Unterstützung der Mainzer Wissenschaftsstiftung weitere spezifische Fragestellungen zu erforschen.

Es wird erwartet, dass die Projekte mit Unterstützung der Mainzer Wissenschaftsstiftung in 2017 abgeschlossen werden können.

Die Mainzer Wissenschaftsstiftung stellt dem Zentrum für Kardiologie 10.000,00 EUR zur Verfügung.

Wir wünschen Herrn Prof. Münzel und seinem Team viel Erfolg bei der weiteren Forschung.

September 2016:

Übernahme von zwei Patenschaften für die Rotebergschule in Dillenburg:

Mit Klasse2000 und seiner Symbolfigur KLARO erfahren die Kinder, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen. Frühzeitig und kontinuierlich von Klasse 1 bis 4 lernen die Kinder mit Klasse2000 das 1x1 des gesunden Lebens – aktiv, anschaulich und mit viel Spaß. Lehrkräfte und speziell geschulte Gesundheitsförderer gestalten rund 15 Klasse2000-Stunden pro Schuljahr zu den wichtigsten Gesundheits- und Lebenskompetenzen. So entwickeln Kinder Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben.  

Ziele & Themen

  • Kindern ist es wichtig, gesund zu sein und sie sind überzeugt, selbst etwas dafür tun zu können. 
  • Kinder kennen ihren Körper und wissen, was sie tun können, damit er gesund bleibt und sie sich wohl fühlen
  • Kinder besitzen wichtige Lebenskompetenzen: z.B. mit Gefühlen und Stress umgehen, mit anderen kooperieren, Konflikte lösen und kritisch denken.
  • Gesund essen & trinken
  • Bewegen & entspannen
  • Probleme & Konflikte lösen
  • Kritisch denken & Nein sagen

Über eine Million Kinder erreicht

Seit Beginn des Programms im Jahr 1991 schlossen über 1,3 Millionen Kinder Bekanntschaft mit KLARO. Zur Zeit macht bundesweit jedes achte Grundschulkind bei Klasse2000 mit: Im Schuljahr 2015/16 nahmen über 438.000 Kinder aus 19.409 Grundschulklassen teil, das entspricht 14,4 % aller Grundschulklassen. 

Quelle: www.klasse2000.de

 

August 2016:

Förderzusage für die Universitätsmedizin Mainz - Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen:

Bereits die Deutsche Krebshilfe förderte die Krebsforschung von Frau Dr. Nadine Gehrke, die in der I. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Peter R. Galle an der Entwicklung neuer Therapieansätze gegen das hepatozelluläre Karzinom (HCC) forscht. 

HCC gehört weltweit zu den häufigsten bösartigen Tumoren und stellt auf Grund unzureichender Behandlungsmöglichkeiten die zweithäufigste tumorbedingte Todesursache dar. 

Zur Deckung von Kosten für die molekularen Analysen und beteiligten Wissenschaftlern stellt die Mainzer Wissenschaftsstiftung einen Betrag in Höhe von 15.000,00 EUR zur Verfügung.

Wir wünschen Frau Dr. Gehrke und ihrem Team weiterhin viel Erfolg bei der Forschung.