Mainzer Wissenschaftsstiftung
 

Dezember 2017:

Unterstützung der theaterpädagogischen werkstatt gGmbH bei der Finanzierung neuer Lichttechnik:

Glück, Vertrauen und Theater

Frei aufzuwachsen: Dieses Glück wünschen wir allen Kindern und wir sind sicher, dass alle Menschen zu ihrem Glück beitragen können - wenn sie stark sind und sich selbst vertrauen. Auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben wollen wir Kinder unterstützen: Deshalb gründeten wir 1994 die theaterpädagogische werkstatt. Unsere Vision war und ist es, Kindern Strategien zur Lebensbewältigung an die Hand zu geben. Uns unsere Mittel sind die des Theaters.

Die erste Produktion der theaterpädagogischen werkstatt hieß "Mein Körper gehört mir!". Mehr als zwei Millionen Kinder haben bislang an diesem Programm gegen sexuelle Gewalt teilgenommen. Das bedeutet: sie sehen nicht nur zu, sondern bringen sich selbst mit ein. Dafür haben wir eine interaktive Arbeitsweise entwickelt, mit der wir unsere jungen Zuschauerinnen und Zuschauer ermutigen, eigene Lösungswege zu entwickeln. So hat es sich bewährt und so ist es bis heute geblieben. Nur unser Themenspektrum haben wir mittlerweile erweitert. Auch Drogenkonsum und Gewalt in jeglicher Form sind Angriffe auf die persönliche Freiheit, den starke Kinder besser stand halten können.

Quelle: Homepage theaterpädagogische werkstatt

Wir freuen uns, die tolle Arbeit der theaterpädagogischen Werkstatt mit 4.600 EUR für neue Lichttechnik unterstützen zu können und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!

Oktober 2017:

Förderzusage für Frau Dr. med. Yvonne Huber, Universitätsmedizin Mainz:

Frau Dr. Huber befasst sich mit der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD), die mit einer Prävalenz von bis zu 30% die häufigste Ursache einer chronischen Lebererkrankung und somit ein zunehmendes Gesundheitsrisiko darstellt. In Kooperation mit der Sportmedizin der Universität Mainz wurde eine Studie initiiert, die bereits eine signifikante Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit zeigte. Damit sollen mittelfristig Komplikationen der Lebererkrankung, einschließlich der Lebertumorentstehung vermieden werden.

Wir freuen uns sehr, das Projekt mit 10.000 EUR zu unterstützen. Frau Dr. Huber wird damit Biomarker untersuchen, die zur Beurteilung der Krankheitsschwere dienen und Auskunft über das Therapieansprechen der Studie geben.

Viel Erfolg, Frau Dr. Huber.

September 2017:

Unterstützung des Deutschlandstipendiums in Zusammenarbeit mit der Universität Mainz:

Das Konzept:

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Deutschlandstipendium in 2011 eingeführt, um die Stipendienkultur in Deutschland weiterzuentwickeln.

Das heißt:

  • Wir unterstützen zwei Studierende der JGU Mainz.
  • Wir können Studierende bestimmter Fachbereiche fördern.
  • Wir investieren 1.800 €/ Studierenden/ Jahr.

Das Besondere ist: Das Bundesbildungsministerium verdoppelt unseren Beitrag, so dass die Stipendiatinnen und Stipendiaten 3.600 €/ Jahr erhalten.

Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten liegt bei den Gremien der JGU – mit dem Ziel des bestmöglichen Matchings!

Gefördert werden belegbare Spitzenleistungen im Studium. Darüber hinaus zählen soziales oder gesellschaftliches Engagement sowie soziale, familiäre oder persönliche Umstände.

Die Mainzer Wissenschaftsstiftung hat für die nächsten drei Jahre zwei Stipendien im Gesamtvolumen von 10.800,00 EUR übernommen. Wir freuen uns, damit einen Beitrag für die Wissenschaft zu leisten. Allen Stipendiaten wünschen wir viel Erfolg!

http://www.foerdern-und-stiften.uni-mainz.de/966.php

https://www.deutschlandstipendium.de


August 2017:

Förderzusage für Herrn Dr. Thomas Kindler, Universitätsmedizin Mainz:

Wir freuen uns, Herrn Dr. Thomas Kindlern und sein Team bei Ihrer Arbeit zum Thema

"Bedeutung der FLT3-ITD-Ratio im Rahmen der Therapiestratefizierung bei Patienten mit akuter melodischer Leukämie" mit 6.000,00 EUR zu unterstützen. Die akute myeloische Leukämie („Blutkrebs“) ist eine aggressive Erkrankung, welche durch den Erwerb von genetischen Veränderungen (Mutationen) in der sogenannten Blutstammzelle entsteht. Diese Mutationen werden heute u.a. genutzt, um die Intensität der Therapie festzulegen, das Risiko für einen Rückfall zu bestimmen, dienen aber auch als therapeutische Zielstrukturen. In dieser Arbeit wird die Rolle der Genmutation FLT3-ITD, das Verhältnis von normalem zu mutiertem FLT3 und die Effektivität von neuen Medikamenten (sog. FLT3-Inhibitoren) in diesem Zusammenhang untersucht. Herr Dr. Kindler und sein Team erhoffen sich durch dieses Projekt, das Ansprechen auf bestimmte Therapiearten besser vorhersagen zu können und somit Therapieentscheidungen zu optimieren.Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

Januar 2017:

Förderzusage für die Jugendherberge Sargenroth und das Projekt teamZUKUNFT:

In der Waldjugendherberge Sargenroth findet seit 16 Jahren die zweiwöchige Kinderferienfreizeit teamZUKUNFT statt, die sich speziell an Kinder mit sozialem Integrationsbedarf richtet. Diese besondere Kinderfreizeit ist so installiert, das jedes Jahr zwei Landkreise aus Rheinland-Pfalz (betreut durch die jeweiligen Jugendämter) jeweils 30 Kinder für zehn Tage auswählen und in die Waldjugendherberge Sargenroth für eine Ferienwoche einladen. Diese Kinder haben einen erhöhten sozialen Integrationsbedarf und stehen unter Betreuung der jeweiligen Jugendämter im Rahmen des SGB VIII, Hilfe zur Erziehung. Kulturelle und materielle Armut führen bei diesen Kindern häufig zu sozialisationsbedingten Defiziten in vielen Bereichen.

In diesem Jahr werden sogar zwei Freizeiten mit insgesamt 60 Kindern stattfinden.

Während der zwei Wochen lernen die Kinder einen geregelten Tagesablauf kennen, kochen gemeinsam und lernen schwimmen. Die konsequente Organisation ermöglicht den Kindern viel Neues zu erleben und im sozialen Miteinander Vertrauen auszubilden sowie ambivalente Verhaltensformen vernachlässigen zu können.

Wir sind von den positiven Auswirkungen dieser gesammelten Erfahrungen überzeugt und freuen uns, dieses tolle Projekt mit einem Beitrag von 3.000,00 EUR zu unterstützen.

Wir wünschen den Kindern und ehrenamtlichen Betreuern viel Freude und tolle Erlebnisse.


Link zu TeamZUKUNFT